
Rund 15% der Deutschen leiden unter Lebensmittelunverträglichkeiten
Ein Glas Milch, ein fruchtiger Joghurt, ein frisches Brot… für immer mehr Verbraucher folgt auf diese Genüsse umgehend die “Reue”. Rund 15% der Menschen in Deutschland leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Vor allem Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) und Zöliakie (Eiweißunverträglichkeit) nehmen zu. Da ein Großteil der Lebensmittel, die wir täglich verzehren, aus solchen Stoffen besteht, hilft nicht immer nur kompletter Verzicht. Inzwischen gibt es aber zahlreiche Alternativen. Viele Lebensmittelhändler, wie zum Beispiel die SB-Warenhauskette real,- bieten in ihren bundesweit rund 350 Märkten ein breites Sortiment an Lebensmitteln an, die Betroffenen das Leben ein Stück leichter machen können.
Lactoseintoleranz: Wenn Milch nur noch sauer macht…
Lactoseintoleranz ist eine der häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Milchzucker wird für die Verdauung vom Enzym Lactase aufgespaltet. Da dieses von vielen nicht ausreichend gebildet werden kann, kommt es zu Unverträglichkeiten mit unterschiedlichen Auswirkungen wie lästigen Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder gar Erbrechen. Milchzucker gibt es nicht nur in Milch, Milchprodukten und Käse, er ist auch in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln wie Kartoffelpüreepulver, aber auch in Milchschokolade oder Süßstoff enthalten. Der Verzicht auf Milch führt auf der anderen Seite schnell zu einer Unterversorgung mit dem lebenswichtigen Calcium. Zum Ausgleich bietet real,- hier spezielle lactosefreie Produkte an, die normalen Milcherzeugnissen auch geschmacklich nicht nachstehen. Hier wird der Lactosegehalt durch Zusatz von Lactase oder durch Fermentation (Milchsäuregärung) bereits bei der Verarbeitung reduziert, wie z.B. bei Minus-L Produkten. Als Alternative zu Milch und Joghurt bieten sich auch spezielle Soja-Produkte an. “Calciumreiche Mineralwässer, Gemüsesorten wie roher Weiß- und Grünkohl, Mangold, Kichererbsen, Nüsse und Mandeln wirken ebenfalls unterstützend”, versichert Oliver Merckens, Category Manager bei real,-. Er empfiehlt außerdem “Gartenkresse, rohes Petersilienblatt, rohen Schnittlauch sowie Sesam und Leinsamen.” Lactosefreie Produkte sind bei real,- am Etikett gekennzeichnet.

Zöliakie - Eiweißunverträglichkeit: Wenn Brotgenuss zur Bürde wird….
Die Zöliakie ist die häufigste Art der Eiweißunverträglichkeit. Das Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Kamut, Einkorn und Emmer vorkommt, ist die Ursache. Die Krankheit ist meist erblich bedingt: Es kommt zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut, die die Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen stark beeinträchtigt. Eine konsequente Ernährung mit glutenfreier Kost ist daher unbedingt notwendig. Meist muss diese Diät ein Leben lang eingehalten werden. Von Natur aus sind nur folgende Getreidearten glutenfrei: Mais, Reis, Hirse und Buchweizen. Eine durchgekreuzte Ähre weist bei real,- auf glutenfreie Spezialprodukte hin.
Kommentar: Achtet Ihr auf sowas? Vertragt Ihr Lactose? Habt Ihr schon mal testweise solche Milchprodukte weggelassen?

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