
Aktuell beschäftigen sich die Gynäkologen, Krankenkassen und Medien mit dem medizinischen Problem des Gebärmutterhalskrebses. Was man darüber wissen muss und wie man mit einer Impfung vorbeugen kann.
Gebärmutterhalskrebs: Deutsches grünes Kreuz
Auch das DGK hat sich mit dieser Problematik befasst. Der älteste, gemeinnützige Verein, Deutsches grünes Kreuz (DGK), fördert die gesundheitliche Vorsorge und Kommunikation in Deutschland. Seine Mission besteht darin, Menschen, Tiere und Umwelt vor Schäden zu schützen. Damit die Botschaft möglichst viele Haushalte erreicht, produzierte der Verein einen Werbespot. Jette Joop, Unternehmerin und Designerin, unterstützte diese Aufklärungskampagne.
Wie entsteht Gebärmutterhalskrebs?
Der Gebärmutterhalskrebs, ein bösartiger Tumor, wird durch sogenannte humane Papillomviren (HPV) verursacht. Übertragen werden diese Viren meist durch eine Kontaktinfektion bei den ersten Sexualkontakten. Das Erkrankungsrisiko steigt bei ständig wechselnden Sexualpartnern oder mangelnder Hygiene. Die Papillomviren befallen vorrangig Epithelzellen der Haut oder der Schleimhäute. Bei den infizierten Zellen entsteht ein unkontrolliertes Wachstum.

Gebährmutterhalskrebs: Impfung
Seit dem 23. März 2007 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) zur Vermeidung einer Ansteckung die Impfung gegen die humanen Papillomviren in den Standardimpfkalender aufgenommen, sodass die 12- bis 17-jährigen Mädchen schon früh gegen den Krebs geschützt werden. Seit Juni 2007 übernehmen alle Krankenkassen die Kosten der Impfung, allerdings nur für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen.
Weitere Informationen
Werbespot
Humane Papillomviren (HPV) Kampagne beim DRK
Zervixkarzinom bei Wikipedia
Gebärmutterhalskrebs bei Netdoktor.de
Humanes Papillomviren bei Wikipedia.de

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