
Das Internet macht auch vor den Personalabteilungen nicht halt. Wer unter seinem echten Namen im Internet publiziert, sollte einen vorzeigbaren Stil wahren. Betrunkene Partyfotos, freizügige Videos oder peinliche Forenbeträge werden schnell zum Showstopper im Bewerbungsprozess.
Wer sich in Onlineforen oder Weblogs gern über Gott und die Welt auslässt und gleichzeitig nach einem neuen Job sucht, sollte vorsichtig sein. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer neuesten Ausgabe (17/2007) berichtet, suchen immer mehr Mitarbeiter von Personalabteilungen im Internet nach Informationen über Bewerber.
Wer Beiträge ins Netz stellt, wird in der Regel auch gefunden
Wer Beiträge unter seinem Namen ins Netz stellt, wird in der Regel auch gefunden, warnt die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert. Empfehlenswert sei es daher, im Netz Anonymität zu wahren. Auch die Namen von Freunden und Nachbarn oder des aktuellen Arbeitgebers sollte man lieber nicht erwähnen, damit die Zuordnung der Einträge erschwert wird.

Das Internet für sich nutzen
Allerdings birgt das Internet auch Chancen, versteckte Bewerbungsempfehlungen unterzubringen - sei es durch die Einrichtung eines Weblogs zu einem Thema, das für den potentiellen Arbeitgeber von Interesse ist, sei es durch kluge Beiträge in einschlägigen Internet-Foren. Von privaten Selbstdarstellungen per Videoclip auf Portalen wie YouTube raten Experten dagegen ab. Sie könnten höchstens für eine Karriere in der Unterhaltungsbranche hilfreich sein. Wie die Bewerbungszukunft im Netz aussieht, machen die USA vor: Dort gibt es bereits Jobvermittler, die interessierte Arbeitgeber per Link auf die Video-Lebensläufe von Bewerbern hinweisen.
Kommentar: War Euch diese Gefahr bewußt? Unternehmen screenen heute eigentlich jeden Bewerber via Internet. Peinlich, wenn sich da Tangafotos und andere schlüpfrige Details finden. Präsentiert Ihr Euch im Netz? Wie? Habt Ihr ein Blog? Eine Homepage? Postet Eure Links! Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

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